Mit vier Athletinnen und Athleten ging es am Samstag zum Sonsbecker Sparkassen Track & Jump Meeting. Dabei sorgten die Nachwuchsläuferinnen und -läufer mit zahlreichen Bestleistungen und zwei erfüllten Kadernormen für ein rundum erfolgreiches Wettkampfwochenende.
Den Anfang machten Finja und Lilly über 2000 Meter. Das große Ziel war die Unterbietung der FLVW-Kadernorm von 7:05 Minuten. Damit dieses Vorhaben gelingen konnte, übernahm Hannah die Rolle der Tempomacherin. In einem mit 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmern stark besetzten und gemischten Feld gelang den drei Läuferinnen ein überraschend guter Start. Hannah erfüllte ihre Aufgabe hervorragend und brachte Finja und Lilly über 1500 Meter exakt auf Kurs für die angestrebte Endzeit.
Nachdem Hannah das Rennen planmäßig verlassen hatte, zündete Lilly auf den letzten 500 Metern den Turbo. Mit einem beeindruckenden Endspurt arbeitete sie sich an zahlreichen Konkurrentinnen und Konkurrenten vorbei und wurde für ihren couragierten Lauf mit einer starken Zeit von 6:57 Minuten belohnt. Damit unterbot sie nicht nur die angestrebte Kadernorm deutlich, sondern verbesserte ihre persönliche Bestzeit gleich um 21 Sekunden.
Finja konnte das hohe Tempo auf den letzten Metern zwar nicht ganz mitgehen, brachte ihren Lauf aber ebenfalls erfolgreich ins Ziel. Mit 7:03,15 Minuten blieb auch sie unter der geforderten Norm und stellte gleichzeitig eine neue persönliche Bestleistung auf. Gegenüber ihrer bisherigen Bestmarke verbesserte sie sich um 13 Sekunden. Ein großes Dankeschön gilt dabei Hannah, die mit ihrer Tempomacherrolle entscheidend zum Erfolg beitrug.
Etwa eine Stunde später stand Ina über 800 Meter an der Startlinie. In einem starken Rennen zeigte sie besonders auf den letzten 200 Metern noch einmal ihre Qualitäten und konnte ihre persönliche Bestzeit auf 2:36 Minuten steigern.
Den Schlusspunkt des Tages setzte Matti über 3000 Meter. Mit dem Ziel, erstmals die Marke von 10:30 Minuten zu unterbieten, ging er mutig ins Rennen. Seine bisherige Bestzeit lag bei 10:44 Minuten. Auch wenn die letzten Runden sichtbar Kräfte kosteten, kämpfte sich Matti stark ins Ziel und erreichte in 10:25,58 Minuten eine deutliche neue Bestleistung. Damit ist auch die Kadernorm von 10:10 Minuten in greifbare Nähe gerückt.
Insgesamt war es ein äußerst erfolgreicher Wettkampftag, an dem die jungen Athletinnen und Athleten mit starken Leistungen, persönlichen Bestzeiten und großem Teamgeist überzeugten.






