Am Samstag standen Lean und Luca über die 1500 Meter an der Startlinie. Während der erste Lauf noch recht ruhig verlief, ging es in Lauf zwei mit Lean deutlich turbulenter zu. Nach etwa 600 Metern kam es zu einem Sturz im Feld. Lean konnte zwar ausweichen, verlor dabei jedoch seinen Rhythmus und fand nicht mehr richtig in den Lauf. Am Ende sprang dennoch ein solider fünfter Platz heraus. Mit der Platzierung können wir zufrieden sein, auch wenn die erhoffte Laufzeit diesmal ausblieb.
Im Lauf der schnellsten 1500-Meter-Athleten zeigte Luca erneut eine starke Leistung. Er machte von Beginn an einen sehr guten Eindruck, wurde jedoch etwas zu früh unruhig und suchte mit mehreren Attacken die Entscheidung. Diese kosteten wertvolle Kraft, sodass auf den letzten 100 Metern der Einbruch kam. Statt einer neuen Bestzeit standen am Ende „nur“ 4:02 Minuten zu Buche. Auch hier bedeutete Platz fünf ein gutes Ergebnis in einem hochklassigen Feld.
Am Sonntag folgte dann das Highlight über die 2000 Meter der W14 mit Lilly und Finja. Von Beginn an war die Marschroute klar: hohes Tempo, um die Konkurrenz frühzeitig unter Druck zu setzen. Die Taktik ging voll auf. Bereits nach rund 900 Metern riss eine Lücke zum restlichen Feld, die kontinuierlich ausgebaut wurde. Am Ende durfte sich Hagen-Wildewiese über einen souveränen Doppelsieg freuen.
Westfälische Meisterin über 2000 Meter wurde Finja Nolte, Platz zwei und damit der Titel der Vizemeisterin ging an Lilly Büse.
Glückwunsch an alle vier Athletinnen und Athleten – eine hervorragende Leistung











